2010 - 2020

Nach 10 Jahren in neuem Design

10 Jahre Mosin-Nagant

Da diese Seite in diesem Jahr ihr 10-Jähriges feiert, habe ich dies zum Anlass genommen, das gesamte Design zu überarbeiten, da das alte doch etwas in die Jahre gekommen war.

Von der alten Seite wurde außer einigen Bildern und Textschnipseln nichts übernommen, da sich kaum etwas auf das neue Design portieren ließ.

Daher hat es auch recht lange gedauert, bis die Seite fertig geworden ist.

Warum ich das mache

Im Jahr 2009 bin ich durch Zufall bei meinem Büchsenmacher über einen "deaktivierten" Mosin-Nagant M1938 (Deko-)Karabiner "gestolpert".
Da mich diese Gewehre schon längere Zeit interessiert hatten, habe ich diesen erworben.

Eigentlich wollte ich mir an diesem Tag "nur" ein paar Ersatzteile für meine Schreckschusswaffen kaufen...

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Mosin-Nagant

Modell 1938

Mein erster Mosin-Nagant...

Aufarbeitung und Reparatur

Nachdem ich den Karabiner zerlegt hatte (soweit dies möglich war), wurden erst einmal alle Metallteile mit Rasierklinge und Benzin gereinigt, da diese größtenteils verharzt waren (einige Teile ließen sich wegen der Verharzung gar nicht mehr lösen bzw. demontieren). Nach dieser "Prozedur" konnte der Karabiner endlich komplett zerlegt werden.

Hier musste ich dann feststellen, das die Abzugsfeder, der Auszieher und die Schlagbolzenfeder sowie einige Schrauben nicht mehr zu verwenden waren.

Da es aber für die Mosin's genügend gebrauchte und neue (Arsenalware) Ersatzteile gibt, welche auch noch relativ güntig zu bekommen sind, wurden diese kurzerhand bestellt.

Bis zur Lieferung der Ersatzteile habe ich mich dann um den Schaft "gekümmert". Da dieser ursprünglich einmal geölt war (zu diesem Zeitpunkt eher verharzt), habe ich diesen mit Backofenreiniger "behandelt" um das verharzte Öl und Fett zu entfernen. Nach mehreren Durchgängen war dieser dann wieder einigermaßen "sauber", so das mit dem Abschleifen und Glätten fortgefahren werden konnte.

Vorgeschliffen wurde mit 80er und 120er Körnung. Nach dem Schleifen wurde der Schaft mit Leinölfirnes geölt und dann mit 180er Körnung nach dem einziehen abgeschliffen. Dies musste 5 Mal wiederholt werden, bis der Schaft kein Öl mehr aufgenommen hat. Nach diesen 5 "Ölungen" wurde der Schaft mit 240er Körnung nochmals abgeschliffen und ein letztes mal leicht eingegeölt.

Da ich beim säubern und schleifen des Schaftes recht behutsam vorgegangen bin, konnte ich die "originale Optik" das Schaftes weitgehend erhalten.

Da der Lauf und die Systemhülse leichten Rostbefall hatten, wurden diese mit Waffenöl gereinigt. Ich habe hier extra nur Öl verwendet, um die noch recht gut erhaltene Originalbrünierung nicht noch weiter zu schädigen.

Alle weiteren Anbauteile und die Verschlussteile wurden nun auch gereinigt bzw. entrostet und nach dem trocknen eingeölt bzw. eingefettet.

Nachdem die bestellten Ersatzteile eingetroffen waren, wurde der Karabiner wieder montiert.

Alle noch beweglichen Teile funkionieren jetzt wieder ohne Probleme.

Gegenwart und Zukuft

Leider hat das am 01. September 2020 in Kraft getretene neue Waffengesetz auch gravierende Auswirkungen auf den Besitz und den Handel von deaktivieren Original-Waffen (Dekowaffen). Diese müssen nun, wenn nach dem 01. September 2020 erworben, verkauft etc., bei der zuständigen Waffenbehörde angezeigt werden.
In Besitz befindliche Dekowaffen müssen, nach derzeitiger Gesetzeslage, nicht bei der Waffenbehörde angezeigt werden.

Mit dem Stichtag 01. September 2020 waren dann auch die deaktiverten Original-Waffen von den bekannten Waffenbörsen "verschwunden".

Da ich davon ausgehe, das sich dieser "Zustand" nicht ändern wird, werde ich dieses "Projekt" auf Eis legen und mich statt dessen auf den "Ausbau" meiner RÖHM Sammlung konzentrieren, solange dies noch möglich ist...

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